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Donnerstag, 18 Oktober 2018 14:09

Würde statt Waffen !!

die vergangenen Wochen bei Aufstehen waren ereignis- und arbeitsreich. Wir haben nach und nach unsere Präsenz im Netz und in den sozialen Medien ausgebaut, vor allem aber auch im wirklichen Leben. Und wir werden täglich mehr. Knapp 160.000 Menschen haben sich mittlerweile bei Aufstehen angemeldet, um bei unserer Bewegung mitzumachen.

In vielen Städten haben sich inzwischen Interessierte unserer Sammlungsbewegung getroffen und gleich zu weiteren Begegnungen verabredet. Wir sind dabei, nach und nach Strukturen zu bilden, die wir brauchen, um als Bewegung Druck machen zu können.

Egal, wo sich Aufstehen trifft, im Osten wie im Westen, im Norden wie im Süden, unsere Veranstaltungen sind durchweg gut besucht von Menschen, die sich nicht mehr verschaukeln und vertrösten lassen, sondern mit anpacken wollen für eine neue soziale Demokratie, für Frieden, Gerechtigkeit und eine ökologische Wirtschaftsweise.

Am 3. Oktober haben wir Nein gesagt zur sozialen Spaltung unseres Landes, zu einer Politik, die uns mehr trennt als vereint, Nein dazu, dass Kinder ein Armutsrisiko und Kitas überfüllt sind: Hier findet ihr Berichte über wirklich tolle Begegnungen vor Ort etwa in Bremen, Leipzig, Berlin, Paderborn, Saarbrücken, Hamburg, Bornheim, München, Flensburg oder im Hambacher Forst.

Eine Übersicht zu den nächsten Veranstaltungen von Aufstehen-Gruppen in Deiner Nähe findest Du hierhier. Falls Du noch keine regionalen Einladungen zu Aufstehen Treffen erhalten hast, trag Dich einfach hier in unser Mitmach-Formular mit deiner Postleitzahl ein, damit wir Dir direkt Veranstaltungen in Deiner Umgebung zusenden können.

Überall ist die Unzufriedenheit über die Politik der Großen Koalition mit Händen zu greifen. Die Stimmung lässt sich auf einen Nenner bringen: Die Bundesregierung regiert an den Menschen vorbei.

Bei den Landtagswahlen in Bayern wurden die Parteien der GroKo einmal mehr abgewatscht. Ob kleine Rente oder knappe Kitaplätze, befristete Jobs oder explodierende Mieten, um die drängenden sozialen Probleme kümmern sich die politisch Verantwortlichen nicht, aber für Rüstung ist immer Geld da:

Würde statt Waffen - Video mit Ludger Volmer Die Bundesregierung plant, den Rüstungshaushalt von derzeit 38,52 Milliarden Euro auf 42,9 Milliarden Euro in 2019 zu erhöhen. Das ist eine Steigerung um 4,38 Milliarden Euro! Mit dieser Summe könnte die GroKo:

  • schnell, kostengünstig und ökologisch Kitas für 146.000 Kinder bauen
  • oder die allein im Jahr 2017 in Deutschland geschlossenen 175 öffentlichen Schwimmbäder wieder eröffnen und 263 neue errichten
  • oder die Sanierung der maroden Brücken in Deutschland beschleunigen
  • oder allen Erstklässlern ein beitragsfreies Jahr in einem Sportverein schenken – inklusive eventuell notwendiger Sportbekleidung.

Das tut die GroKo nicht und deshalb müssen wir Druck machen vor der Bundestagsabstimmung über den Bundeshaushalt im November. In den kommenden Tagen starten wir unsere Kampagne „Würde statt Waffen", zu der wir Dir Vorschläge für Aktionsideen zusenden.

Wir planen zwei bundesweite Aktionstage: am Samstag, den 03.11.2018 und am Samstag, den 17.11.2018. Der 3. November ist zugleich auch ein Aktionstag der Kampagne „abrüsten statt aufrüsten", die wir begrüßen – den Aufruf kannst du hier online unterzeichnen online unterzeichnen und weiterverbreiten. 

Aufstehen möchte überall im Land mit den Menschen ins Gespräch kommen und sie fragen: „Wollt Ihr wirklich, dass Milliarden mehr für Waffen ausgegeben werden?" Wir meinen, es ist nicht im Interesse der Mehrheit, immer weiter aufzurüsten. Deshalb: Geld in die Wiederherstellung des Sozialstaates statt Militär und Rüstung.

Herzliche Grüße – Dein

Aufstehen Team

Gelesen 2294 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 18 Oktober 2018 14:27
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