Freitag, 26 Oktober 2018 18:36

2018.10.26 aufstehen

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wie es aussieht, ist die Große Koalition bald am Ende. CDU/CSU und SPD erreichen in den Umfragen einen Negativrekord nach dem nächsten. Das ist die Quittung für eine Politik, die die Menschen einfach stinksauer macht.
 
Jetzt will die GroKo den Wehr-Etat für 2019 um fast viereinhalb Milliarden Euro aufstocken. Sie plant die höchste Ausgabensteigerung seit dem Ende des Kalten Krieges (Hintergründe). Dieser gigantische Aufrüstungsplan soll am 22./23. November vom Bundestag verabschiedet werden. Wir wollen das nicht. Und: Wir sind die Vielen und mischen uns ein mit unser Kampagne Würde statt Waffen. Denn: Jeder Euro, der in die Rüstung fließt, fehlt uns für wirklich wichtige Ausgaben - für Bildung, für Infrastruktur, für Pflege und Gesundheit oder für bezahlbare Wohnungen: 
 
Aufstehen ruft zu bundesweiten Aktionstagen "Würde statt Waffen" auf  Samstag, den 3.11.2018, und Samstag, den 17.11.2018.
 
Der 3. November: In mehreren Städten sind bereits Kundgebungen und Demonstrationen geplant. Anderenorts werden Infostände aufgestellt und Unterschriften gesammelt für den Appell "Abrüsten statt Aufrüsten" (die Unterschriftenliste kannst du hier herunterladen). Mach mit vor Ort.
 
Verabrede Dich mit anderen Aufständischen, beteilige Dich zum Beispiel mit unserer "Scheck-Aktion". Sei kreativ und überlege Dir, wie Du die Botschaft "Würde statt Waffen" in den kommenden Wochen verbreiten kannst!
 
Der 17. November: Für den 17.11.2018 schlagen wir vor, dass Aufstehen-Aktive überall im Land vor lokalen oder regionalen Wahlkreisbüros der Bundestagsabgeordneten von SPD und CDU/CSU Protestkundgebungen abhalten (hier erfährst Du mehr).
 
Informationen, was Du beim Anmelden von Aktionen/Kundgebungen beachten musst, gibt es auf unserer Webseite. Wichtig: Sende uns Deine Fotos und Videos von Deinen Aktivitäten und auch Vorbereitungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;subject=W%C3%BCrde+statt+Waffen'; return false;" style="font-family: Helvetica;" target="_blank">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, damit mehr Menschen davon erfahren. Und nutze den Hashtag #WuerdeStattWaffen.
 
Aufstehen-Kundgebung für eine neue soziale Demokratie am 9.11. in Berlin:
Immer mehr Menschen können sich Wohnen in Innenstädten nicht mehr leisten, weil die Mieten explodieren. Bundesweit fehlen 230.000 Kita-Plätze. Etwa 4,4 Millionen Kinder sind von Armut betroffen. Gleichzeitig ist im vergangenen Jahr der Club der Millionäre um 253.000 auf 2,1 Millionen in Deutschland angestiegen. Kanzlerin Merkel hat einmal "Aufstieg durch Bildung" versprochen, doch ihre Politik verschärft die soziale Spaltung immer mehr. Wer ohnehin schon privilegiert ist, bekommt mehr, die anderen fallen hinten runter.
 
Wir stehen auf gegen die Mauer zwischen oben und unten, gegen die Mauer der sozialen Kälte. Kommt, wenn es euch irgendwie möglich ist, zur Kundgebung am Freitag, den 9. November, ab 13 Uhr auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Von Aufstehen sprechen Sahra Wagenknecht, Marco Bülow, Ludger Volmer, Ingo Schulze und Uwe Hiksch. Lasst uns gemeinsam die Mauer der sozialen Kälte und Ungerechtigkeit durchbrechen und damit ein starkes Zeichen setzen: für eine neue soziale Demokratie, für ein friedliches und gerechtes Land.
 
Dein Aufstehen Team
 
PPS: Immer praktisch – wie Du ein Schild für eine Kundgebung bastelst, kannst Du auf diesem How to Bau a Demo-Schild“-Bildanschauen.
Gelesen 47 mal Letzte Änderung am Freitag, 26 Oktober 2018 18:52