Dienstag, 06 November 2018 16:47

2018.11.09 Würde statt Waffen!

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Am Samstag hieß es überall in Deutschland: Aufstehen für „Würde statt Waffen", aufstehen für „Abrüstung statt Aufrüstung".

Ob in Köln, wo unsere Aufstehen-Initiatorin Sevim Dagdelen auftrat, in Leipzig oder Hamburg, ob in München, Rostock oder Berlin, ob in Duisburg oder Coesfeld – überall gingen Anhänger unserer Sammlungsbewegung auf die Straße, um sich gegen die Aufstockung des Wehr-Etats für 2019 um fast viereinhalb Milliarden Euro auszusprechen. Ganz herzlichen Dank an alle, die hier mitgemacht haben! Das ist euer Erfolg!

Auch die Presse hat breitflächig über eure Aktionen berichtet. Bitte finde eine kleine Auswahl an Medienberichten hier:

 
Das war erst der Anfang – am 17.11geht´s bundesweit weiter mit „Würde statt Waffen“
 
Da dieser gigantische Aufrüstungsplan am 22./ 23. November vom Bundestag verabschiedet werden soll, planen wir am 17. November einen weiteren bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Würde statt Waffen", um einmal mehr deutlich zu machen, dass wir diese höchste Ausgabensteigerung seit dem Ende des Kalten Krieges nicht möchten! Denn jeder Euro, der in die Rüstung fließt, fehlt uns für wirklich wichtige Ausgaben – für Bildung, für Infrastruktur, für Pflege und Gesundheit sowie für bezahlbare Wohnungen.
 
Für den 17. November schlagen wir Dir nun vor, überall im Land vor lokalen sowie regionalen Wahlkreisbüros der Bundestagsabgeordneten von SPD und CDU/ CSU Protestkundgebungen sowie Sit-Ins abzuhalten. Informationen, was Du beim Anmelden von Aktionen und Kundgebungen beachten musst, gibt es auf unserer Homepage
 
Damit möglichst viele Menschen von Deinen Aktivitäten sowie den Vorbereitungen dazu erfahren, wäre es klasse, wenn Du uns Fotos und Videos darüber an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;subject=W%C3%BCrde+statt+Waffen+Fotos\/Videos'; return false;" target="_blank">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden könntest. Für Deine eigenen Posts kannst Du den Hashtag #WuerdeStattWaffen verwenden.
 
Aufstehen-Kundgebung für eine neue soziale Demokratie am 9.11 in Berlin
 
Am Freitag, den 9. November um 13 Uhr wollen wir auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin mit einer spektakulären Kundgebung gegen die zunehmende soziale Spaltung im Land protestieren unter dem Motto Aufstehen für eine neue soziale Demokratie". Von Aufstehen werden die Initiatoren Sahra Wagenknecht, Marco Bülow, Ludger Volmer, Ingo Schulze und Uwe Hiksch auf der Kundgebung sprechen.
 
Kommt, wenn es euch irgendwie möglich ist, um mit aufzustehen gegen die Mauer zwischen oben und unten. Lasst uns gemeinsam die Mauer der sozialen Kälte und Ungerechtigkeit durchbrechen und damit ein starkes Zeichen setzen: für eine neue soziale Demokratie, für ein friedliches und gerechtes Land. Denn so, wie es ist, kann es nicht bleiben.
 
Immer mehr Menschen können sich das Wohnen in Innenstädten nicht mehr leisten, da die Mieten explodieren. Bundesweit fehlen 230.000 Kita-Plätze, etwa 4,4 Millionen Kinder sind von Armut betroffen. Gleichzeitig ist 2017 der Club der Millionäre um 253.000 auf 2,1 Millionen in Deutschland angestiegen. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hat in ihrem gestern veröffentlichten Verteilungsbericht darauf hingewiesen, dass Armut für immer mehr Menschen in Deutschland zu einer Art Dauerzustand wird. Dagegen müssen wir aufstehen! Um soziale Spaltung zu verringern, muss endlich wieder Politik für die Mehrheit statt für Millionäre gemacht werden.
Gelesen 26 mal