Samstag, 15 September 2018 20:00

Das hat nichts mehr mit "Neid" zu tun

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arm reich schereNein, es ist ein Gerechtigkeitsproblem, welches sich weiter verschärft: Der Abstand in der Bezahlung  zwischen normalen Beschäftigten und der Spitze deutscher Manager klafft immer weiter auseinander. Mittlerweile ist es die Regel, dass daxnotierte Unternehmen ihre Spitzenkräfte so üppig entlohnen, dass sie im Durchschnitt das 97- fache verdienen. Das zeigt eine neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung "Die Schere öffnet sich weiter".

Im Jahr 2005 bekam ein Vorstandsmitglied nur das "42-fache" des Normalverdieners. Schon dieser Unterschied ist in meinen Augen pervers. Niemand ist, so wie z.Bsp. bei der Deutschen Post 232x so viel wert wie ein gewöhnlicher Beschäftigter...

Deutsche Post 232x, Heidelberg Cement 201x, Adidas 192x, Daimler 171x, SAP 163x, Siemens 133x, BASF 120x ....

Hinzu kommt, dass die Ermittlung dieser Werte durchaus erschwert wird. Mangelnde Transparenz (warum wohl?) sollte dringend mit der anstehenden Umsetzung der EU-Aktionärsrichtlinie in deutsches Recht Einzug halten; hier ist die Bundesregierung in der Pflicht!

 impuls grafik 14 2018 3 prekaritaet Der Begriff Prekariat war jahrelang in aller Munde. Dennoch existiert bis heute keine allgemeinverbindliche Definition. Klar ist immerhin: Gemeint ist eine Gruppe, die zwischen der sozial abgesicherten Mehrheit der Erwerbstätigen und den beinahe gänzlich aus dem Erwerbsleben Ausgeschlossenen,
 
Gelesen 1344 mal Letzte Änderung am Sonntag, 07 Oktober 2018 11:52

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