Samstag, 21 April 2018 00:12

LINKER Kreistagsabgeordneter Kihm befürchtet zweites Morgenstern

Hans-Werner Kihm
Kreistagsabgeordneter für "DIE LINKE.

Pressemitteilung zu Werk Tanne u. HALALI Verwaltungs GmbH

Sehr geehrter Herr Stade,
im Nachgang zur heutigen Sitzung des ABU Kreistagsausschusses für Bauen und Umwelt am Do, 19. 04. 2018
sende ich Ihnen folgenden Pressetext:

LINKER Kreistagsabgeordneter Kihm befürchtet zweites Morgenstern

Der LINKE Kreistagsabgeordnete Hans-Werner Kihm hat in der Sitzung des Kreistagsausschusses für Bauen und Umwelt am Do, 19. 04. 2018 seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, dass die beiden anwesenden Vertreter der HALALI Verwaltungs GmbH als neue Eigentümer des Geländes von Werk Tanne zunächst fast nichts zum ihrem weiteren Vorgehen bei der Sanierung der Altlast Werk Tanne mit dem bekannten hohen Krebsrisiko gesagt haben. Auch nach Nachfragen dazu und nach Fragen zu ihren Motiven das Gelände in Clausthal zu kaufen haben sie nur sehr zäh, ausweichend u. unbefriedigend geantwortet.

Der LINKE Kreistagsabgeordnete  Kihm befürchtet, dass die HALALI bzw. ihre anwesenden Vertreter, die sich in erster Linie durch betriebswirtschaftliches Studium  und danach durch ihre Arbeit als Manager in der Industrie aber nicht im Umweltschutz ausgewiesen haben,Grundstücke in Liebenau und  das Werk Tanne in Clausthal als Spekulationsobjekt erworben haben.Beide Vertreter haben eingeräumt, dass sie hoffen durch Klagen gegen die ursprünglichen Verursacher der hoch toxischen Altlasten in Liebenau die Sanierungskosten den Nachfolgern der Dynamit Nobel AG und in Clausthal die Kosten der Bundesrepublik Deutschland als Nachfolger des ursprünglichen Rüstungsproduzenten Deutsches Reich  aufzubürden.

Sollte das nicht funktionieren und die Kosten für die Sanierung in Clausthal sind höher als die Finanzmittel aus dem Vergleich mit der IVG kann die HALALI als GmbH billig in Konkurs gehen und der Landkreis Goslar wäre eventuell in einer ähnlichen Situation wie bei der Altlast Florentzauf dem Gelände der Hausmülldeponie Morgenstern, wo das Land Nds.  u. der Landkreis die sich ständig steigernden Kosten - Rattenschwanz von Kosten - _ zu tragen haben.

Außerdem gäbe es vielleicht eine weitere Parallele zu Morgenstern: Was ist, wenn die HALALI versucht das sowieso vergiftete Gelände von Werk als Deponie für problematische Abfälle oder sogar giftige Stoffe zu nutzen plant?

Das Land Nds. u. der Landkreis Goslar müssen alles unternehmen, dass durch den Eigentümerwechsel  keine Verschlechterung für die Umwelt bzw. die Sanierung erfolgt.

Goslar, 19. April 2018
Hans-Werner Kihm

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