15.09.29 Nahverkehrsplan 2016; Stellungnahme im Beteiligungsverfahren gem. § 6 (4) NNVG

Nahverkehrsplan 2016; Stellungnahme im Beteiligungsver-fahren gem. § 6 (4) NNVG

hier Vorlage XI/1096

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Sehr geehrter Herr Landrat,

 

gem. der Geschäftsordnung des Kreistages für den Landkreis Goslarstellt die Fraktion DIE LINKE die nachfolgenden Änderungsantrag.

 

 

  1. Ergänzung unter Punkt D 1.9 ‚Tarif, Vertrieb’:

 

1.1  Die Tarifstruktur ist zu überarbeiten. Ländliche Räume, wie der Landkreis Goslar und selbst die Stadt Goslar, sind kleinteilig in Zonen untergliedert, während in Städten mit großer räumlicher Ausdehnung (z.B. Stadt Salzgitter, Stadt Braunschweig) eine Tarifzone gilt und somit ungleich größere Wegstrecken in einer Tarifzone zurückgelegt werden können.

 

1.2  Zudem fehlt weiterhin ein Sozialtarif, der auch einkommens-schwachen Menschen, einschließlich Flüchtlingen und Asyl-bewerbern, die Nutzung des ÖPNV ermöglicht. Ein Einnahmeverlust ist damit nicht zwangsläufig verbunden.   

 

 

 

  1. Neufassung unter E 1.1.5 ‚Nordharznetz NHN / RX Halle – Goslar / Dieselnetz Sachsen-Anhalt, Teillos A DISA A:

 

Die Anschlusssicherung auf der Relation Goslar – Magdeburg wird ausdrücklich begrüßt. Diese ist zukunftsfähig zu gestalten.

 

Die ab dem Fahrplan 2014 reduzierten Zughalte im Bahnhof Oker sind zurückzunehmen (zur Bedeutung siehe auch unter E 2 im Teilnetz 80).

 

 

  1. Neufassung unter E 2 ‚Teilnetze’, Teilnetz 80:

 

Für den Schulstandort der Integrierten Gesamtschule (Adolf-Grimme-Gesamtschule) im Goslarer Stadtteil Oker ist die Wiederaufnahme einer Buslinie im Okertal als Verbindung zwischen Clausthal-Zellerfeld und Goslar erforderlich.

Die noch im Aufbau befindliche Gesamtschule wird zunehmend aus dem Oberharz frequentiert.

 

An dieser Stelle sei auch auf die touristische Bedeutung der Buslinie durch das Okertal und zur Okertalsperre hingewiesen.

Bei Romkerhall wurde zudem ein Hotelbetrieb reaktiviert.

 

 

  1. Neufassung unter E 4.1 ‚Stationen’, Absatz 1:

 

Die Toilettenbereitstellung in Bahnhöfen wie Bad Harzburg, Goslar und Seesen ist sicherzustellen, da aufgrund des häufigen Ausfalls 

der Toilettenanlagen in den Triebwagen ein Mindestmaß an Service-Qualität gewährleistet werden muss.

Wiederkehrende Ausfälle der Toilettenanlagen in den Zügen sind zu sanktionieren.

 

 

 

 

Begründung:

bei Bedarf mündlich

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Hans-Werner Kihm / Rüdiger Wohltmann