Donnerstag, 03 September 2015 19:43

Ratssitzung Juli 2015 Redebeitrag zur Vorlage 2015/073 „Beleuchtungskonzept Kaiserpfalz- Energetische Sanierung und ästhetische Aufwertung“

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Ratssitzung Juli 2015

Redebeitrag zur Vorlage 2015/073

„Beleuchtungskonzept Kaiserpfalz- Energetische Sanierung und ästhetische Aufwertung“

 

Sehr geehrter Herr Ratsvorsitzender, Herr Oberbürgermeiste, liebe Koleginnen und Kollegen, liebe Gäste,

wissen Sie, welches Objekt, meiner Wahrnehmung nach, das best ausgestrahlte in der Kaiserpfalz ist?

Ich will es Ihnen sagen……….die Kasse!!! Ob das nun Sinn macht oder Unsinn ist, lass ich jetzt mal dahingestellt. Ein Schild mit dem schlichtem Wort „Kasse“ hätte eventuell auch seinen Zweck erfüllt.

Verbrauch übrigens 432 Watt in der Stunde laut der HarzOptics Wernigerode, die eine Bestandsaufnahme gemacht haben.

Ein bedeutender Faktor des Energieverbrauchs stellt die Außenbeleuchtung dar.

3 Masten mit 2 Strahler a 1000 Watt, 2 Masten mit je 500 Watt und einer mit 150 Watt, Verbrauch pro Stunde ca. 3000 Watt. Und immer ab 16.30 Uhr wird die Beleuchtung eingeschaltet …..ob Sommer oder Winter. Es handelt sich hier wohl um ein organisatorisches Problem.

Nur die Umsetzung dieser Maßnahme könnten wir uns kurzfristig vorstellen, weil sie die größtmögliche Auswirkung mit wenigen Mitteln hätte.

Wir sind für ein professionelles Beleuchtungskonzept für die gesamte Kaiserpfalz. Es gibt erheblichen Handlungsbedarf, dass hat der Rundgang mit dem Ausschuß gezeigt. Lt.  HarzOptics können ca. 10.000 Watt pro Stunde und damit € 7.000 Euro jährlich eingespart werden.

Aber nicht jetzt. Das muss warten, bis wir am Ende des Zukunftsvertrages sind. Denn, machen wir uns nichts vor, die Gesamtumsetzung wird sicherlich eine Viertelmillionen kosten.

Die 45.000 Euro der Machbarkeitsstudie durch die Hochschule Harz haben wir abgelehnt, da  uns u.a. auch weitere Angebote fehlen. Ich bin mir sicher, dass eine kompetente Firma in Goslar bereit wäre, für wesentlich weniger Geld, Vorschläge zu unterbreiten.

Und bei diesen Beträgen frage ich mich wirklich, wo bleibt eigentlich das Gewissen gegenüber dem Waldkindergarten, der jedes Jahr € 10.000 an Eigenmitteln aufbringen muss, oder den BesucherInnen des Freibades Vienenburg, die eine Tariferhöhung hinnehmen mussten oder wo bleibt das Gewissen, wenn der Rat mit schöner Regelmäßigkeit den Gebührenanhebungen der Kindertagesstätten zustimmt.

Weniger ist mehr, dass ist für uns zu diesem Zeitpunkt ausschlaggebend.

Danke

Gelesen 2093 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 03 September 2015 19:49