Freitag, 28 Februar 2020 12:00

PM PLG-Schadstofflager, nicht in GZ veröffentlicht

Pressemitteilung zum Erörterungstermin PLG des OV Bad Harzburg

Mit großen Erwartungen sind die  zahlreichen Einwender gegen die Genehmigung des über 22 000Tonnen großen Pestizidlagers der  PLG mbH in Harlingerode am 1.2.2020 im Sitzungssaal des Rathauses Bad Harzburg erschienen. Im guten Glauben, dass die Erörterung von einem neutralen Gewerbeaufsichtsamt moderiert wird. Schließlich geht es darum Mensch und Natur zu schützen und die Risikopotentiale einer solchen Ansiedlung zu minimieren.

In der Vergangenheit hat sich das Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig nicht gerade als vertrauenswürdig erwiese. Beispiel sind die verschwiegenen völlig überhöhten Dioxinwerte in Oker/Harlingerode. Letztes Beispiel ist der Brand der Lagerhalle in Othfresen. Obwohl vor 3 Jahren  von BUND daraufhin gewiesen wurde, dass hier eine  potentielle Brandgefahr besteht ist nichts passiert. Sehr verwunderlich ist es dann wenn Herr Michael Riesen in der GZ darauf hinweist man solle dem GAA vertrauen.

Leider   wurden die Hoffnung der Einwender auf ein faires Verfahren unter neuer Leitung des GAA enttäuscht. Am ersten Tag hat ein Freund der PLG-Geschäftsleitung die Moderation übernommen. Ein Verfahrensfehler und Vertrauensbruch.

Wir hoffen dass Frau Dr. Artelt, neue Leiterin des GAA  seit dem 1.1.2020 mangels Routine  die Verfahrensfehler unterlaufen sind und nicht auf Grund von einseitiger Parteinahme. Inzwischen sind mehrere Befangenheitsanträge an das Umweltministerium Hannover verschickt worden. Und es werden weitere Einwendungen an das GAA Braunschweig weitergeleitet, da sich beim Erörterungstermin anstatt Klärung neue Fragen zur Risikobewertung ergeben haben. Und zum Schluß: es gibt und wird geben mehrere Dienstaufsichtsbeschwerden gegen das GAA Braunschweig.

Gelesen 234 mal Letzte Änderung am Montag, 16 März 2020 12:33
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