Donnerstag, 25 Oktober 2012 10:56

Ein Rente zum Leben statt Rente ab 67 und weitere Rentenkürzungen Empfehlung

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renteDie von SPD und CDU/CSU eingeführte Rente ab 67 bleibt ein gigantisches Rentenkürzungsprogramm. "Nur ein Viertel aller 60- bis 64-Jährigen haben einen sozialversicherungspflichtigen Job. Für alle, die mit 63 bereits in Rente gehen oder gedrängt werden, drohen Rentenabschläge von 14,4 Prozent", erklärte Michael Schlecht, Mitglied des Parteivorstands der LINKEN. Selbst SPD-Chef Sigmar Gabriel scheint inzwischen zu erkennen, dass die Rente ab 67 im Wahlkampf zu einem Problem für die SPD werden könnte. Doch von einem Kurzwechsel keine Spur. Unmissverständlich hat dazu der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gleich klargestellt: die SPD stellt die Rente ab 67 nicht infrage.

Unterdessen legt die schwarz-gelbe Bundesregierung an anderer Stelle die Axt an unser Rentensystem. Die geplante Kürzung der Rentenbeiträge schwächt das gesamte Rentensystem und verhindert, dass endlich Maßnahmen gegen Altersamrut ergriffen werden, erklärte Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der LINKEN im Bundestag.

Als Alternative zur Rente ab 67 und Rentenkürzungen hat DIE LINKE das Konzept "Eine Rente zum Leben" entwickelt, mit dem unser Rentensystem auf eine breitere Finanzierungsgrundlage gestellt und künftig auch im Alter ein guter Lebensstandard erhalten und Altersarmut verhindert werden kann.

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