Donnerstag, 01 November 2012 01:41

Das "Steinbrück-Paradoxon" Empfehlung

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steinbrck-taschenspielerNeues SPD-Rentenkonzept basiert auf "Taschenspielertricks"

Der SPD-Vorstand hat ein neues Rentenkonzept beschlossen. Demnach soll das Rentenniveau nun doch nicht weiter sinken. Um ihren Spitzenkandidaten nicht zu beschädigen, soll allerdings die zugrunde liegende Rentenformel nicht geändert werden. Wie das funktionieren soll, bleibt unklar. Auch die Rente ab 67 bleibt unangetastet. Der LINKE-Vorsitzende Bernd Riexinger bezeichnete dies als "Taschenspielertricks": "Man kann nicht das Rentenniveau bei 50 Prozent sichern, ohne die Rentenformel zu ändern,

weil ja gerade die jetzige Rentenformel dazu führt, dass die Renten langsamer als Löhne und Preise steigen." Entsprechende Kritik kam auch aus dem SPD-Arbeitnehmerflügel. Der Beschluss des SPD-Vorstands werde "als Steinbrück-Paradoxon in die Geschichte eingehen", so Riexinger weiter. Das alternative Rentenkonzept der LINKEN "Eine Rente zum Leben" kann hier nachgelesen werden.

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