Samstag, 10 August 2019 10:33

Ausbeuter und Rassist Tönnies in Goslar nicht willkommen

Die Stadt Goslar und das Weltkulturerbe Rammelsberg laden zur Diskussion über den deutschen
Profifußball ein. Dazu sind der Aufsichtsratsvorsitzende von Schalke 04 Clemens Tönnies und der
Präsident von Hannover 96 Martin Kind eingeladen. Tönnies ist aktuell wegen rassistischer
Äußerungen gegenüber Afrikanern mal wieder in die Schlagzeilen geraten. Viele Schalke-Fans
sowie ehemalige Spieler wie z.B. der deutsche Fußballnationalspieler Gerald Asamoah fordern
seinen Rücktritt. „Eine weltoffene Stadt wie Goslar sollte solch einen umstrittenen Mann nicht
einladen und ihm ein Forum geben. Rassismus dulden wir nicht!“, erklärt dazu der Goslarer
Ortsverbandsvorsitzende der Partei DIE LINKE Karsten Färber.
„Tönnies ist aber nicht nur Rassist*, sondern auch als größter deutscher Fleischfabrikant ein
Ausbeuter. Durch die Beschäftigung von osteuropäischen Billiglohn-Werkvertragsarbeitern und
deutschen Mindestlöhnern ist er zum Milliardär geworden. Sein Vermögen hat er u.a. in Cum-Ex-
Fonds vor dem Finanzamt versteckt; dadurch entgehen dem Staat Millionen Euro an
Steuereinnahmen. Durch geschäftliche Machenschaften hat er eine Zahlung von 128 Millionen
Euro Strafe wegen Preisabsprachen umgangen. Solch ein Gesellschaftsfeind ist hier in Goslar
nicht willkommen. DIE LINKE erwartet vom Oberbürgermeister und dem Geschäftsführer des
Rammelsbergs, Tönnies wieder auszuladen.“, fordert Färber.
* Artikel in "Neues Deutschland" vom 6.8.19
Gelesen 82 mal Letzte Änderung am Samstag, 10 August 2019 10:40
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