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"Die Arbeitsmärkte waren in Deutschland noch nie in einem so schlechten Zustand"

ArbeitsamtDer Ökonom Heinz-Josef Bontrup über geschönte Arbeitslosenzahlen, die Folgen der Digitalisierung und ein bedingungsloses Grundeinkommen

Auch interessant: https://oxiblog.de/mehr-oekonomische-borniertheit-geht-nicht-wirtschaftspolitik-cdu-spd-hartz-europa-autoindustrie/

Mindestlohn ist Niedriglohn

mindestlohn2Deutschland ist nach neuesten Erhebungen im Schlussdrittel, geht es um die Höhe des Mindestlohns (Luxemburg z.B. über 11 € !

Einer von Fünf Beschäftigten arbeitet im Niedriglohnsektor, auch zum Mindestlohn von 9,19 Euro. Wie hoch der Mindestlohn sein müsste, um nach 45 Jahren Vollzeitarbeit eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu bekommen, hat Susanne Ferschl die Bundesregierung gefragt. 

https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/mindestlohn-ist-niedriglohn/

Nach über 100 Jahren soll die 10-Arbeitsstunden-Regel gekippt werden; das wollen einige Unionspolitiker

Seit gut 100 Jahren gilt in Deutschland fast durchgängig die Höchstarbeitszeit von zehn Stunden pro Tag. Unions-Politiker wollen sie nun kippen - wegen „Konjunkturrisiken“.

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Arbeitsmarkt: "Was gibt es hier zu jubeln? Garnichts!"

Der Wirtschaftswissenschaftler Heinz-Josef Bontrup zeigt im NachDenkSeiten-Interview, dass Merkels Arbeitsmarktpolitik alles andere als Grund zu jubeln gibt. „Merkel steht uneingeschränkt für eine neoliberale Umverteilung von den Arbeits- zu den Kapitaleinkünften“, sagt der Professor mit Schwerpunkt Arbeitsökonomie. Bontrup verweist auf eine Arbeitsmarktpolitik, „die zu Lasten der Gewerkschaften, Beschäftigten und Arbeitslosen“ geht und zu einer immer ungleicheren Einkommensverteilung führt. Von Marcus Klöckner.

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An die Wurzeln der Arbeitslosigkeit gehen....

„Die Bundesregierung ruht sich auf guten Arbeitsmarktdaten aus. Doch der Arbeitsmarktboom geht überwiegend auf eine konjunkturelle Hochphase zurück. Vieles spricht dafür, dass dieser Aufschwung derzeit endet. Um die Erwerbslosigkeit dauerhaft niedrig zu halten, braucht es deshalb einen grundlegenden politischen Kurswechsel. Gute, stabile Beschäftigungsverhältnisse, Arbeitszeitverkürzung und ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor sind die wichtigsten Schritte“, kommentiert Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit. Zimmermann weiter:

1. Aufruf zur Beteiligung an der Onlineumfrage zu Sanktionen anlässlich der Anhörung beim BVerfG zu den Sanktionen im SGB II am 15. Januar

Am 15. Januar 2019 findet vor dem Bundesverfassungsgericht eine Anhörung zu den Sanktionen im SGB II statt. Vom Grundsatz her geht es dabei um die Verfassungskonformität
der Sanktionen im SGB II.
Das Verfassungsgericht hat auch den Verein Tacheles als sogenannter sachverständiger Dritter zur Anhörung geladen. Um die Wirkungen und Folgen von Sanktionen dem Verfassungsgericht umfangreich vorlegen zu können haben wir die Umfrage gestartet. So können wir möglichst viele Erfahrungen aus der Praxis zusammenbringen und vorlegen:

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Konkurrenz statt Integration

Hans-Böckler-Stiftung: »Fachkräfteeinwanderungsgesetz« dient deutschen Konzernen. Kritik von Gewerkschaftsbund, Pro Asyl und Linkspartei:

»Bislang war die Zuwanderung für Ausländer aus Nicht-EU-Staaten ein langer Hürdenlauf. Das soll sich jetzt ändern – es ist höchste Zeit!« gab sich die Welt auf ihrer Internetseite am 27. Dezember erfreut. Damit spielte das Blatt auf den noch in der vorletzten Dezemberwoche vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes an. Erstellt hatte diesen Innenminister Horst Seehofer in Absprache mit Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Es muss verwundern, dass ausgerechnet der CSU-Politiker, der während der rassistischen Demonstrationen in Sachsen im September 2018 die Migration als »Mutter aller Probleme« bezeichnete, die Einwanderung nach Deutschland deutlich erleichtern will.

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Medien

2 Tage Streik bei Real - Hintergründe

RealkleinSchlechtes Wirtschaften Vorsatz? Gewollte Beschäftigten-2-Klassen-Gesellschaft? Konzernveräußerungsstrategie?

Artikel erschienen in der GZ vom 21.12.2018

Kleine Randnotiz: Diese Anzeige wurde in der Zeit des Streiks in der GZ veröffentlicht. Spontane Aussage eines REAL-Mitarbeiters: ..ganze Seite ist nur Propaganda und Augenwischerei. Sehr viele Neuverträge sind nur befristet und nach dem Niedriglohn DHV Tarif am Mindestlohn orientiert.

realanzeige Zum Bericht ver.di Braunschweig

„Tarifflucht darf sich nicht lohnen“ das Motto des Streiks

 

 

Minijobs

LohndumpingMdB-Büro Susanne Ferschl (Jana Werner), 01.11.2018

Minijobs: Staatlich subventionierte Lohndrückerei

Auswertung der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage

von Susanne Ferschl u.a. und der Fraktion DIE LINKE.

Bundesregierung vertagt Rentenreform

 Armtrotzrente"Die Maßnahmen von SPD und Union", so Bernd Riexinger in einer Presseerklärung, "reichen bei weitem nicht aus, um die gesetzliche Rente zukunftssicher zu machen." Bereits jetzt drohe Millionen Beschäftigten trotz Vollzeitarbeit im Alter Armut. Es reiche nicht, nur die weitere Absenkung zu stoppen. Das Rentenniveau von 53 Prozent müsse sofort wiederhergestellt werden. Niemand dürfe gezwungen sein, zum Überleben Pfandflaschen zu sammeln. Bernd Riexinger weiter: "Wir wollen eine Solidarische Mindestrente von 1.050 Euro netto im Monat – darunter droht Armut."