DIELINKE-Goslar.de - Arbeit

ArmutIn Deutschland gibt es erheblich mehr Niedriglohnjobs als bislang angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer neuen Analyse, die dem «nd» vorab vorlag. Für die Studie wurde erstmals nicht nur der Hauptberuf von Beschäftigten betrachtet, sondern auch ihre Nebentätigkeiten. Dies war möglich, weil hierzu nun ausreichend Informationen vorliegen

weiterlesen....

LeiharbeitEinem Mann wird gekündigt. Die selbe Stelle wird ihm als Leiharbeiter zu 70% des alten Lohnes angeboten. Um eine Sperre für Arbeitslosengeld zu vermeiden, muss der Mann akzeptieren. Aprilscherz oder unsoziale Auswüchse neuerer Arbeitsmarktpolitik?

Zur Aufklärung....

HARTZ4Sie sind aufstockender Niedriglöhner? Dann bereiten Sie sich schon einmal auf eine großen Schock vor:

Der Niedriglohnsektor in Deutschland boomt, über eine Million Betroffene müssen mit Hartz IV aufstocken. Ökonomen vom Ifo-Institut wollen Betroffene nun angeblich aus dieser "Falle" befreien – mit rigorosen Einschnitten, die sie noch ärmer machen. Die Union will dies mittragen. Scheinheiligerweise heißt dieses Programm „Raus aus der Niedriglohnfalle“. Ein Name, der das Gegenteil seiner Wirkung suggeriert, an Zynismus kaum zu überbieten.

weiterlesen..

mindestlohn2Deutschland ist nach neuesten Erhebungen im Schlussdrittel, geht es um die Höhe des Mindestlohns (Luxemburg z.B. über 11 € !

Einer von Fünf Beschäftigten arbeitet im Niedriglohnsektor, auch zum Mindestlohn von 9,19 Euro. Wie hoch der Mindestlohn sein müsste, um nach 45 Jahren Vollzeitarbeit eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu bekommen, hat Susanne Ferschl die Bundesregierung gefragt. 

https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/mindestlohn-ist-niedriglohn/

Seit gut 100 Jahren gilt in Deutschland fast durchgängig die Höchstarbeitszeit von zehn Stunden pro Tag. Unions-Politiker wollen sie nun kippen - wegen „Konjunkturrisiken“.

weiterlesen auf Merkur.de

Der Wirtschaftswissenschaftler Heinz-Josef Bontrup zeigt im NachDenkSeiten-Interview, dass Merkels Arbeitsmarktpolitik alles andere als Grund zu jubeln gibt. „Merkel steht uneingeschränkt für eine neoliberale Umverteilung von den Arbeits- zu den Kapitaleinkünften“, sagt der Professor mit Schwerpunkt Arbeitsökonomie. Bontrup verweist auf eine Arbeitsmarktpolitik, „die zu Lasten der Gewerkschaften, Beschäftigten und Arbeitslosen“ geht und zu einer immer ungleicheren Einkommensverteilung führt. Von Marcus Klöckner.

Bitte lesen Sie hier weiter....

„Die Bundesregierung ruht sich auf guten Arbeitsmarktdaten aus. Doch der Arbeitsmarktboom geht überwiegend auf eine konjunkturelle Hochphase zurück. Vieles spricht dafür, dass dieser Aufschwung derzeit endet. Um die Erwerbslosigkeit dauerhaft niedrig zu halten, braucht es deshalb einen grundlegenden politischen Kurswechsel. Gute, stabile Beschäftigungsverhältnisse, Arbeitszeitverkürzung und ein öffentlich geförderter Beschäftigungssektor sind die wichtigsten Schritte“, kommentiert Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit. Zimmermann weiter:

Am 15. Januar 2019 findet vor dem Bundesverfassungsgericht eine Anhörung zu den Sanktionen im SGB II statt. Vom Grundsatz her geht es dabei um die Verfassungskonformität
der Sanktionen im SGB II.
Das Verfassungsgericht hat auch den Verein Tacheles als sogenannter sachverständiger Dritter zur Anhörung geladen. Um die Wirkungen und Folgen von Sanktionen dem Verfassungsgericht umfangreich vorlegen zu können haben wir die Umfrage gestartet. So können wir möglichst viele Erfahrungen aus der Praxis zusammenbringen und vorlegen:

zum Artikel...

Hans-Böckler-Stiftung: »Fachkräfteeinwanderungsgesetz« dient deutschen Konzernen. Kritik von Gewerkschaftsbund, Pro Asyl und Linkspartei:

»Bislang war die Zuwanderung für Ausländer aus Nicht-EU-Staaten ein langer Hürdenlauf. Das soll sich jetzt ändern – es ist höchste Zeit!« gab sich die Welt auf ihrer Internetseite am 27. Dezember erfreut. Damit spielte das Blatt auf den noch in der vorletzten Dezemberwoche vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes an. Erstellt hatte diesen Innenminister Horst Seehofer in Absprache mit Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Es muss verwundern, dass ausgerechnet der CSU-Politiker, der während der rassistischen Demonstrationen in Sachsen im September 2018 die Migration als »Mutter aller Probleme« bezeichnete, die Einwanderung nach Deutschland deutlich erleichtern will.

zum Artikel..

Medien