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Hans-Böckler-Stiftung: »Fachkräfteeinwanderungsgesetz« dient deutschen Konzernen. Kritik von Gewerkschaftsbund, Pro Asyl und Linkspartei:

»Bislang war die Zuwanderung für Ausländer aus Nicht-EU-Staaten ein langer Hürdenlauf. Das soll sich jetzt ändern – es ist höchste Zeit!« gab sich die Welt auf ihrer Internetseite am 27. Dezember erfreut. Damit spielte das Blatt auf den noch in der vorletzten Dezemberwoche vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes an. Erstellt hatte diesen Innenminister Horst Seehofer in Absprache mit Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Es muss verwundern, dass ausgerechnet der CSU-Politiker, der während der rassistischen Demonstrationen in Sachsen im September 2018 die Migration als »Mutter aller Probleme« bezeichnete, die Einwanderung nach Deutschland deutlich erleichtern will.

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Medien

RealkleinSchlechtes Wirtschaften Vorsatz? Gewollte Beschäftigten-2-Klassen-Gesellschaft? Konzernveräußerungsstrategie?

Artikel erschienen in der GZ vom 21.12.2018

Kleine Randnotiz: Diese Anzeige wurde in der Zeit des Streiks in der GZ veröffentlicht. Spontane Aussage eines REAL-Mitarbeiters: ..ganze Seite ist nur Propaganda und Augenwischerei. Sehr viele Neuverträge sind nur befristet und nach dem Niedriglohn DHV Tarif am Mindestlohn orientiert.

realanzeige Zum Bericht ver.di Braunschweig

„Tarifflucht darf sich nicht lohnen“ das Motto des Streiks

LohndumpingMdB-Büro Susanne Ferschl (Jana Werner), 01.11.2018

Minijobs: Staatlich subventionierte Lohndrückerei

Auswertung der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage

von Susanne Ferschl u.a. und der Fraktion DIE LINKE.

 Armtrotzrente"Die Maßnahmen von SPD und Union", so Bernd Riexinger in einer Presseerklärung, "reichen bei weitem nicht aus, um die gesetzliche Rente zukunftssicher zu machen." Bereits jetzt drohe Millionen Beschäftigten trotz Vollzeitarbeit im Alter Armut. Es reiche nicht, nur die weitere Absenkung zu stoppen. Das Rentenniveau von 53 Prozent müsse sofort wiederhergestellt werden. Niemand dürfe gezwungen sein, zum Überleben Pfandflaschen zu sammeln. Bernd Riexinger weiter: "Wir wollen eine Solidarische Mindestrente von 1.050 Euro netto im Monat – darunter droht Armut." 

LeiharbeitDie Zahl der Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter ist im letzten Jahr erneut gestiegen. 40.000 Menschen mehr als davor haben statt eines regulären Jobs nur einen als Beschäftigte zweiter Klasse bekommen. Wer in Leiharbeit tätig ist, bekommt durchschnittlich 1.300 Euro weniger als Kolleginnen und Kollegen mit Festanstellung. Mehr als jeder zweite in Leiharbeit arbeitete trotz Vollzeit zu einem Niedriglohn. Darum: Leiharbeit verbieten! Oder sie zumindest so gestalten, dass sie nur für z.B. kurzfristige Produktionsspitzen sinnvoll ist, indem sie für Unternehmen teurer statt billiger als reguläre Arbeit ist. Das funktioniert auch in anderen Ländern.

real

Die Beschäftigten der real-Supermärkte brauchen Eure Solidarität!

 Der Metro-Konzern, zu dem auch real gehört, ist aus dem Flächentarifvertrag ausgetreten und will zukünftige Gehälter um bis zu 30 Prozent drücken, um mehr Profit für sich und die Aktionäre herauszuholen. Gegen den Angriff auf die Flächentarifverträge des Einzelhandels und gegen die Tarifflucht bei real haben wir einen offenen Brief als Petition an die Bundeskanzlerin mit einer Unterschriftensammlung online gestellt.

https://www.verdi-services-nds-bremen.de/unterschriftensammlung-real

Ich möchte Euch um Beteiligung und weitere Verbreitung der Aktion bitten!

Vielen Dank und mit solidarischen Grüßen

 Arne Brix

Gewerkschaftssekretär (verdi)

SteuerlastFast 50 Prozent eines Durchschnittseinkommens werden laut einer neuen OECD-Studie an Steuern und Sozialabgaben abgezogen. Nur in Belgien ist der Wert höher.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/steuern-deutschland-ist-vizemeister-bei-der-abgabenlast-a-1142772.html

Wir sind gespannt, wie die GroKo Versprechen der Senkung der steuerlichen Belastungen umsetzt...

Zu den Einzeldaten...

Erster Mai 2018 NL 1024x600

Die Große Koalition ändert nichts an Niedriglöhnen und Tarifflucht. Bei der Arbeitszeit geht sie in die völlig falsche Richtung: statt krank machenden Dauerstress zu bekämpfen, will sie längere Tagesarbeitszeiten ermöglichen. Am 1. Mai machen wir als LINKE an der Seite der Beschäftigten und der Gewerkschaften Druck gute Arbeit und gute Löhne, für ein Neues Normalarbeitsverhältnis.

impuls grafik 02 2018 1 mindestlohnUnd wer etwas über die wahren Arbeitslosenzahlen in Deutschland erfahren will, der schaue hier (ab 16.Min).