DIELINKE-Goslar.de - Arbeit

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DIE LINKE will Befristung und Leiharbeit stoppen, sie fordert eine existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen und lehnt Hartz IV ab. DIE LINKE will Arbeit umverteilen als als Alternative zu Dauerstress und Existenzangst. Wohnraum und Energie müssen bezahlbar sein. Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit zu guten Löhnen. Ein Leben mit guten Perspektiven, ohne Angst vor Armut im Alter muss drin sein. Das sind Forderung, für die wir auch am 1. Mai auf die Straße gegehn: Wir rufen alle Mitglieder, Sympathisantinnen und Sympathisanten auf, sich an Veranstaltungen, Aktionen und Kundgebungen zu beteiligen.

„Erhöht das sinkende Rentenniveau das Armutsrisiko?“

Film: Rente muss für ein gutes Leben reichen...

Mit Blick auf die anstehenden Wahlen: "Wer die Zukunft der Jugend zerbricht oder Rentner quält, der wird nicht gewählt!!"

 

goldenenaseDer Vorstand eines privaten Krankenhauskonzerns erhält 4,4 Millionen Euro im Jahr. Das ist mehr als das 200fache dessen, was eine Pflegekraft bekommt. Wahnsinn, oder? Unser Bundestagsfraktion hat im Bundestag beantragt, diesen Irrsinn zu beenden und vorgeschlagen, dass die Gesamtbezüge einer Führungskraft nicht mehr als das 20fache der untersten Gehaltsgruppe im gleichen Unternehmen betragen dürfen. Wenn also ein Manager mit einer Million Euro im Jahr nach Hause gehen will, dann muss die Reinigungskraft in diesem Unternehmen mindestens ein Zwanzigstel davon erhalten, sprich 50.000 Euro. Wir brauchen neben einem Mindestlohn auch einen Höchstlohn! Hier die Rede von Katja Kipping, Parteivorsitzende DIE LINKE, und hier der Antrag der Fraktion.

 Fotolia 58891715 XS MindestlohnUnter 12 Euro pro Stunde schützt der Mindestlohn auch Vollzeitbeschäftigte nicht vor Armut im Alter, kommentierte Bernd Riexinger die Anhebung des Mindestlohnes auf 8,84 Euro. Die Bemessungsgrundlagen der Mindestlohnkommission müssten daher angepasst werden. Der Mindestlohn bleibt ein Mangellohn, stellte Klaus Ernst fest. Auch nach der Anhebung würde er bei vielen Beschäftigten nicht für das Mindeste im Leben reichen. Insbesondere in Städten und Ballungszentren müssten viele Beschäftigte mit Mindestlohn weiter aufstocken, um über die Runden zu kommen.

 Lange Zeit kündigte Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) an, strengere Regelungen für Leiharbeit und Werkverträge einzuführen. Jetzt ist sie endgültig vor der Arbeitgeberlobby eingeknickt und hat ihren eigenen, ohnehin schon halbherzigen Gesetzentwurf weiter aufgeweicht.

Statt einer klaren Definition von Missbrauchstatbeständen finden sich darin jetzt fast nur noch unbestimmte Begrifflichkeiten.

"Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands verzichtet erneut auf die Chance, die Rechte von Beschäftigten zu verbessern", erklärte der LINKE-Vorsitzende Bernd Riexinger. "Der Missbrauch von Werkverträgen muss durch eine konsequente Gesetzgebung beendet werden. Leiharbeit gehört abgeschafft.

Als Sofortmaßnahme muss gleicher Lohn für gleiche Arbeit vom ersten Tag an bezahlt werden und zusätzlich ein Flexibilitätszuschlag von 10 Prozent auf den Lohn. Alles andere ist Sozialdumping."

 

Heute legte Bundesarbeitsministerin Nahles dem Kabinett einen Gesetzentwurf zum Arbeitslosengeld II vor. Doch was als Bürokratieabbau in Jobcentern daherkommt, erweist sich bei genauer Betrachtung als gute Tarnung für ein weiteres Anziehen der Daumenschrauben.

Mit dem 1. September ist die nächste Phase der LINKEN-Kampagne "Das muss drin sein." gestartet.

Den September über will DIE LINKE auf die Zunahme unsicherer Arbeitsverhältnisse aufmerksam machen und dabei vor Berufsschulen und Betrieben gezielt auch junge Menschen ansprechen. Die LINKE-Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger stellten dazu am Montag in Berlin die Unterschriften-sammlung "Frist oder Stirb?" der Öffentlichkeit vor. Ab jetzt heißt es online und auf der Straße: "Deine Stimme gegen Befristung und Leiharbeit!" Schon mit einem Klick ist man dabei.

Das Tarifeinheitsgesetz ist eine verfassungswidrige Einschränkung des Streikrechts. Es wird nach meiner Überzeugung nicht lange Bestand haben, erklärt Bernd Riexinger anlässlich der Verabschiedung des Tarifeinheitsgesetzes im Bundestag. Gregor Gysi sieht das Tarifeinheitsgesetz der Bundesregierung als den eigentlichen Skandal. Jutta Krellmann und Klaus Ernst betonen, dass es von der Tarifeinheit zum Streikverbot nur ein kleiner Schritt sei. 

Das Abkommen CETA soll den Handel zwischen Europa und Kanada erleichtern. Wie lange halten Arbeitnehmerrechte und soziale Standards noch stand?

Um dem Warenaustausch zwischen Kanada und der EU neuen Schwung zu verleihen, starteten im Oktober 2009 die Verhandlungen für das Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement). Das Ergebnis hat die EU-Kommission im September 2014 veröffentlicht.

Gewerkschaften streiken für die Rechte ihrer Mitglieder. Das ist ihr verbrieftes Recht, auch das der "kleinen" Gewerkschaften. Die Pläne von Arbeitsministerin Nahles, den Handlungsspielraum kleinerer Gewerkschaften einzugrenzen, ist daher nichts anderes als "Streikbruch per Gesetz", so der Vorsitzende der LINKEN, Bernd Riexinger. Er erklärt, dass dieses Gesetz nicht Realität werden darf.

Max Uthoff, bekannt aus "die Anstalt", eine sehenswerte Politsatire, meinte kürzlich treffend: "SPD = Sammelbewegung zur Proletarierdemütigung". Leider wahr!

s.a. Einschränkung des Streikrechts

Streikzeitung !