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Und die Moral von der Geschicht?

Wie würden Sie entscheiden?

Wie würden Sie entscheiden? (Das Lied zum Bild!)

gutti



Selbstverteidigungsminister ist untragbar

Am vergangenen Freitag starben in Afghanistan erneut drei Soldaten der Bundeswehr. Die Vorsitzenden der LINKEN trauern mit den Angehörigen und erklären erneut, dass nur der sofortige Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan wirklich Sicherheit für deutsche Soldaten bietet.

Und der zuständige Minister? Von ihm war seit der vergangenen Woche folgendes zu hören: "abstrus", "kleine Fehler" und letztlich "gravierende Fehler" - all das bezog sich jedoch nicht auf die Debatte um den Einsatz in Afghanistan, sondern war Teil der Gutterbergschen Selbstverteidigung in Sachen "Meine Doktorarbeit - ein Plagiat?!". Ulrich Maurer (MdB, DIE LINKE), forderte vom Minister folgerichtig den vollständigen Rückzug: "Wer so wenig zur Aufklärung beiträgt, wer sich so sehr der öffentlichen Kontrolle entzieht, wer so weit jenseits seiner selbst aufgestellten Maßstäbe agiert, hat sich disqualifiziert."

Als Minister ist zu Guttenberg für DIE LINKE untragbar. Statt den Abzug aus Afghanistan zu organisieren, feilscht er um seine eigene Zukunft.

Und noch ein Grund mehr, nicht an diesem Minister zu kleben...

Auf der Schwäbschen Eisebahne

auf_der_schwbschen_Eisebahne

Auf de schwäbsche Eisenbahne

geschrieben am 29. Oktober 2010 von Spiegelfechter

das Lied zu den Schlichtungsgesprächen:

Auf de schwäbsche Eisenbahne
gibt´s gar viele Haltstatione,
Stuttgart, Ulm und Biberach,
Meckenbeuren, Durlesbach – Trulla, …

An manchen dieser Haltstationen
bräuchten wir ein paar Millionen
und dann hätte – ach juchhee! -
Markdorf bald auch ein W.C. – Trulla,…

Auf gar vielen schwäb´schen Strecken
trödeln Züge wie die Schnecken.
Droht die Bahn auch zu verrecken,
Geld fehlt hier an allen Ecken. – Trulla,…

Mit Überlegung für dumm verkauft - der Niedergang der Sozialdemokratie

027-wespe-117. Oktober 2010 Klaus Ernst

Union und FDP haben Deutschland sozial und demokratisch längst zur Nichts-geht-mehr-Republik gemacht

"Union und FDP haben Deutschland für die übergroße Mehrheit der Menschen längst zur Nichts-geht-mehr-Republik mit dem Kein-Geld-mehr-Sozialstaat und einer Über-die-Köpfe-hinweg-Demokratie gemacht", kritisiert der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Klaus Ernst, die weitere Zuspitzung des Streits um Stuttgart 21 durch Kanzlerin und Vizekanzler.

Für Hartz IV-Beziehende, gesetzlich Krankenversicherte, Rentnerinnen und Rentner, im Niedriglohnsektor und bei der Leiharbeit hat Schwarz-Gelb nur Hohn, Kostenabwälzung, Kürzungen, Nullrunden und Achselzucken übrig. Einzig für Atomlobby, Pharmariesen, Private Krankenversicherungen, Großbanken, Konzerne und Vermögende stehen in der Merkel-Westerwelle-Republik die Türen offen. Es geht bei Stuttgart 21 wie auch in der Atompolitik nicht um die Frage, ob in Deutschland Infrastrukturprojekte noch umsetzbar sind, sondern es geht darum, ob wir in einer Basta-Demokratie leben oder berechtige Bedenken von Bürgerinnen und Bürgern Gehör finden. Während Milliarden für ein verkehrspolitisch überflüssiges, ökonomisch unsinniges und technologisch überholtes Prestigeprojekt wie Stuttgart 21 ausgegeben werden sollen, fehlt es in den Kommunen am Geld, um Toiletten in den Schulen zu reparieren. Wo Politik meint, die Menschen mit der schieren Größe von Projekten blenden oder für dumm verkaufen zu können, erweist sie der Demokratie einen Bärendienst.