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DIELINKE-Goslar.de - Umwelt

Drei Jahre nach Fukushima – die Katastrophe geht weiter!

Gestern vor drei Jahren, am 11. März 2011, ereignete sich im Kernkraftwerk in Fukushima eine atomare Katastrophe. Die Folgen sind auch heute noch keineswegs unter Kontrolle. Deshalb bekräftigen Dorothée Menzner und Hubertus Zdebel im Interview der Woche die Forderung der LINKEN für einen sofortigen Atomausstieg und dessen Verankerung im Grundgesetz, damit es in Deutschland keinen Ausstieg aus dem Ausstieg geben kann. Weiterhin hochaktuell ist die Rede Gregor Gysis vom Juni 2011 zum halbherzigen Atomausstieg in Deutschland und hier finden sich weitere Hintergrundinfos zur Atomenergie und das aktuelle Flugblatt der Fraktion.

Die völlig unzureichende Vorbereitung auf Atomunfälle in Deutschland beklagt Frank Tempel. Der Berichterstatter der Linksfraktion im Innenausschuss zum Katastrophenschutz ist überzeugt: "Derzeit sind selbst mittlere Atomunfälle mit den vorhandenen Mitteln kaum zu bewältigen, geschweige denn Katastrophen mit dem Ausmaß von Fukushima."

Anmerkung: Wer sich fundiert und umfassend über die Problematik im Umgang mit Atomkraft vorzugsweise für Deutschland informieren möchte, dem sei wärmstens die Folge von Prof. Harald Lesch ("Lesch´s Kosmos") vom 11.03.2014 an das Zusachauerherz gelegt:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/suche/lesch

Anschauen und mit Riesensorgenfalten an Kinder und Kindeskinder denken!!!

Der Strompreis fällt – und die Kosten für die meisten Verbraucher steigen !

Der Strompreis fällt – und die Kosten für die meisten Verbraucher steigen !

 Die börsennotierten Preise für Strom befanden sich am 4. Dezember 2013 in gigantischem Sinkflug: - 40 % ! „Na also, ein verfrühtes Nikolauspräsent für den Verbraucher?“ Mitnichten! Durch den günstigen Einkauf von Strom für die Versorger wird der Strom für die Endverbraucher immer teurer!!!???

 Dieses Paradoxon erklärt sich durch die Fördermaßnahmen für erneuerbare Energien. Für jede Kilowattstunde Solar- und Windstrom gibt es für die Betreiber der Anlagen eine auf 20 Jahre festgelegte Vergütung. Dieser wird durch die sog. Ökostromumlage

Essen statt E 10

Hungersprit

Essen statt E10 - Hungersprit verbannen

Je mehr Sprit aus Nahrungspflanzen unseren Kraftstoffen beigemischt wird, umso höher steigen deren Preise. Dies bedeutet Hunger für Millionen Menschen in den Ländern des Südens.

Würde die EU auf die Beimischung von Agrosprit in Benzin und Diesel verzichten, könnten mehr als 120 Millionen Menschen ernährt werden.

Beenden Sie die Förderung von Agrosprit – mindestens so zügig wie im Plan der EU-Kommission vorgesehen.

16.000 Menschen demonstrieren für die Energiewende

Wer hätte das gedacht: Es ist Samstag, der 30. November 2013, es ist genau der Tag, zu dem über 60 Organisationen zur Demonstration nach Berlin aufgerufen haben unter dem Motto „Energiewende retten! Sonne & Wind statt Fracking, Kohle und Atom“. Und tatsächlich zeigen sich streckenweise Sonne und Wind – ganz wie bestellt!

Aus dem Süden, Westen, Norden und Osten der Republik haben sich über 16.000 Menschen – teils fast noch mitten in der Nacht – aufgemacht, um für eine echte Energiewende zu demonstrieren. Und gegen die Pläne der möglichen Koalitionspartner CDU/CSU und SPD, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausbremsen wollen.

Zum Bericht

Die neue Pkw-Maut wäre weder ökologisch sinnvoll noch sozial !

Die CSU forderte vor der Wahl eine PKW-Maut für Ausländer, SPD und CDU haben eine Maut auf deutschen Straßen kategorisch abgelehnt. Nach den jüngsten Äußerungen der EU-Kommission hat die Debatte wieder Fahrt aufgenommen. Jetzt droht eine PKW-Maut für In- wie Ausländer. DIE LINKE lehnt eine PKW-Maut für Deutschland weiter ab. "Eine PKW-Maut kann weder ökologisch noch sozial ausgestaltet werden", erklärte Herbert Behrens, Verkehrsexperte der LINKEN im Bundestag. "Sie belastet Menschen mit niedrigem Einkommen über Gebühr und hat darüber hinaus keinerlei ökologische Lenkungswirkung."

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/koalitionsverhandlungen-pkw-maut-heute-ist-zahltag/9039072.html

Campac-Aktion: Gegen "Volle Kohle-Kraft voraus"

Die Stromlügen der Energiekonzerne

Heute, am 15. Oktober 2013, schaut die ganze Nation gebannt nach Berlin: Heute soll die Höhe der EEG-Umlage bekannt gegeben werden. Von der Höhe dieser, so glaubt man, hängt Wohl und Wehe im eigenen Geldsäckel ab, denn es ist schließlich nicht unerheblich, wie sich die Energiepreise entwickeln. Dass jedoch die jüngsten, und letzlich auch die künftigen, kräftigen Strompreiserhöhungen in ursächlicher Kausalität mit der EEG-Umlage stehen, ist schlichtweg eine Lüge der Energiekonzerne!

Kommentar zur Strompreiserhöhung durch EEG des WDR

Uferlose Vergabe von Industrierabatten treibt Strompreis in die Höhe

Die Ankündigung der EU-Kommission, die Industrierabatte bei der EEG-Umlage zu prüfen, ist für Caren Lay ein gutes Signal. Die verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion DIE  LINKE wirft der Bundesregierung eine uferlose Vergabe  von Industrierabatten vor, die die nicht-privilegierte Stromkunden bereits jetzt mit 16 Milliarden Euro pro Jahr bezahlen müssen. "Es ist deshalb gut, dass Brüssel sich einschaltet und die ungerechtfertigten Ausnahmen bei der EEG-Umlage auf den Prüfstand stellt."

Atomkonzerne entmachten!

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Die atomare Katastrophe von Fukushima ist keine acht Monate her und schon wieder wollen Bundesregierung und Stromkonzerne tödlichen Strahlenmüll ins Wendland schicken. Auch die im Sommer beschlossene Rücknahme der Laufzeitverlängerung der Atom-Kraftwerke ist angesichts der drohenden Gefahren völlig unzureichend und ein verlässlicher Plan für eine sozial verträgliche Energiewende liegt ebenfalls nicht vor. Offenbar können, oder wollen sich CDU, FDP, SPD und Grüne nicht ernsthaft gegen die Atomlobby durchsetzen.

Unter dem Motto "Atomkonzerne entmachten" wird sich DIE LINKE deshalb auch in diesem Jahr an den Protesten gegen den geplanten Castor-Transport nach Gorleben beteiligen. In erster Linie mobilisiert die Partei zur Großdemonstration am 26. November in Dannenberg (www.gorleben-castor.de), aber auch zur Südblockade am 24. und 25. November in Berg/Pfalz (www.castor-suedblockade.de). DIE LINKE unterstützt die Bündnis-Aufrufe zu beiden Aktionen.

Atomausstiegsgesetz ist Murx, unsozial und unökologisch

Atomausstiegsgesetz ist Murx, unsozial und unökologisch

"Die Ernsthaftigkeit der Energiewende der schwarz-gelben Koalition ist äußerst zweifelhaft", kommentiert Dorothée Menzner den Beschluss des Bundestages zum Atomausstieg bis 2022 und verweist dabei auf die Weigerung, ein Verbot der Nutzung von Atomenergie ins Grundgesetz zu schreiben. Die energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE wirft der Bundesregierung vor, sich beim Atomausstieg einzig an den Profitinteressen der Atomkonzerne zu orientieren, statt sich auf die sichere Lagerung des Atommülls zu konzentrieren. Für Menzner ist das Energiepaket unsozial und unökologisch. Eva Bulling-Schröter fordert jetzt von der so genannten Klimakanzlerin eine Vorbildwirkung beim Petersberger Klimadialog II, weil die Zeit davonrennt. Für die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE gehört dazu, dass Deutschland sofort aufhört, "bei der EU um Subventionen für neue Kohlekraftwerke und seine energieintensive Industrie zu betteln."

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