DIELINKE-Goslar.de - Umwelt

Jede Wette: Die Politik knickt ein und die Last zahlt der kleine Mann

So werfen TTIP und CETA ihre Schatten voraus: Eine gelähmte Politikerkaste ist nicht in der Lage die Prioritäten umzukehren. Too much "puppet on a string". Das Credo der sozialen Marktwirtschaft "jeder ist für sein Risiko selbst haftbar" wird unter Androhung supranationaler Gerichtsbarkeit außer Kraft gesetzt. Die künftigen Entscheidungswege sind vorgezeichnet...

 

Bericht zum Sonntagsspaziergang entlang der Goslarer Altlasten in Oker

 Die Hallersche oder Galmei-Grasnelke (Armeria maritima subsp. halleri) ist eine Unterart der Pflanzenart Strand-Grasnelke innerhalb der Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae). Sie gedeiht aufSchwermetallböden.

Petra Stolzenburg hat am Sonntag, den 07.09.2014 an dem Spaziergang mit dem BUND Geologen Friedhart Knolle teilgenommen. Sonntags könnte man nun ja wirklich Besseres zu tun haben, a b e r mit Friedhart Knolle ist es lehrreich und mit seinem Humor macht es durchaus Spaß.

Er zeigt uns, woran man erkennt, dass es sich um ein Gebiet handelt, auf dem kritische Altlasten lagern. Man erkennt es an den  speziellen Blumen/Wildkräuter, die hier wachsen (s. Bild)

Energiereform maßgeschneidert für die Industrie

Der Bundestag hat Ende letzter Woche eine Veränderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, also der "Ökostromförderung" beschlossen. DIE LINKE hat dies abgelehnt, weil das EEG dadurch nicht sozialer wird, die Umverteilung zu Gunsten einiger Industriebetriebe auf Kosten aller Stromkunden und auf Kosten von kleinen Unternehmen bestehen bleibt, die Energiewende ausgebremst und die Bürgerenergie abgewürgt wird. Wir dokumentieren die Rede von Caren Lay, stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, zum nachlesen oder ansehen. In einer weiteren Rede verurteilt Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Linksfraktion, die Zerstörung des EEG in seiner ursprünglichen Form durch die Gabriel-Reform.

Das alte Spiel neu aufgelegt, es geht um 25 Milliarden Euro Steuergelder!

 

Über Jahrzehnte hinweg haben die Stromkonzerne Milliardengewinne mit der gefährlichen Atomkraft gemacht. Doch die finanziellen Risiken wollen sie jetzt auf die Gesellschaft abwälzen. Für den Abriss der AKW und die Atommüll-Lagerung soll der Staat aufkommen. Und zudem die zunehmend unrentablen Meiler weiter betreiben.

Die Drohkulisse wirkt: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Freitag weitere Gespräche „über das Thema der Kernkraftwerke und ihrer Altlasten“ zugesagt, auch wenn sie den Forderungen der Konzerne nicht in allen Punkten nachgeben will. Peter Ramsauer, Chef des Ausschusses für Energie im Bundestag, erklärte gar: „Das ist ein strategischer Vorschlag, über den man nicht nur reden kann, sondern muss.“  Und prompt berichtet heute der Spiegel: Die Regierung ist zu Verhandlungen mit den Konzernen über die Atom-Altlasten bereit. 

 

 

Umweltminister gegen Fracking - eine guter Tag für Deutschland!?

Ganz bestimmt ein guter Tag für Deutschland, bleibt uns damit doch vermeintlich eine umweltfeindliche Abbaumethode nichtkonventionellen Erdgases erspart. Was in den USA in großem Maßstab geschieht, um die weltpolitische Bedeutung zu befördern, im Energiesektor unabhängiger zu werden, preisgünstig Energie bereitzustellen und Arbeitsplätze zu schaffen, aber letztendlich ohne Rücksicht auf Mensch und Natur geschieht, soll hier nicht stattfinden...

Wenn da nicht ein Hintertürchen, besser: ein Hintertor, wäre...  weiterlesen...

Drei Jahre nach Fukushima – die Katastrophe geht weiter!

Gestern vor drei Jahren, am 11. März 2011, ereignete sich im Kernkraftwerk in Fukushima eine atomare Katastrophe. Die Folgen sind auch heute noch keineswegs unter Kontrolle. Deshalb bekräftigen Dorothée Menzner und Hubertus Zdebel im Interview der Woche die Forderung der LINKEN für einen sofortigen Atomausstieg und dessen Verankerung im Grundgesetz, damit es in Deutschland keinen Ausstieg aus dem Ausstieg geben kann. Weiterhin hochaktuell ist die Rede Gregor Gysis vom Juni 2011 zum halbherzigen Atomausstieg in Deutschland und hier finden sich weitere Hintergrundinfos zur Atomenergie und das aktuelle Flugblatt der Fraktion.

Die völlig unzureichende Vorbereitung auf Atomunfälle in Deutschland beklagt Frank Tempel. Der Berichterstatter der Linksfraktion im Innenausschuss zum Katastrophenschutz ist überzeugt: "Derzeit sind selbst mittlere Atomunfälle mit den vorhandenen Mitteln kaum zu bewältigen, geschweige denn Katastrophen mit dem Ausmaß von Fukushima."

Anmerkung: Wer sich fundiert und umfassend über die Problematik im Umgang mit Atomkraft vorzugsweise für Deutschland informieren möchte, dem sei wärmstens die Folge von Prof. Harald Lesch ("Lesch´s Kosmos") vom 11.03.2014 an das Zusachauerherz gelegt:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/suche/lesch

Anschauen und mit Riesensorgenfalten an Kinder und Kindeskinder denken!!!

Der Strompreis fällt – und die Kosten für die meisten Verbraucher steigen !

Der Strompreis fällt – und die Kosten für die meisten Verbraucher steigen !

 Die börsennotierten Preise für Strom befanden sich am 4. Dezember 2013 in gigantischem Sinkflug: - 40 % ! „Na also, ein verfrühtes Nikolauspräsent für den Verbraucher?“ Mitnichten! Durch den günstigen Einkauf von Strom für die Versorger wird der Strom für die Endverbraucher immer teurer!!!???

 Dieses Paradoxon erklärt sich durch die Fördermaßnahmen für erneuerbare Energien. Für jede Kilowattstunde Solar- und Windstrom gibt es für die Betreiber der Anlagen eine auf 20 Jahre festgelegte Vergütung. Dieser wird durch die sog. Ökostromumlage

Essen statt E 10

Hungersprit

Essen statt E10 - Hungersprit verbannen

Je mehr Sprit aus Nahrungspflanzen unseren Kraftstoffen beigemischt wird, umso höher steigen deren Preise. Dies bedeutet Hunger für Millionen Menschen in den Ländern des Südens.

Würde die EU auf die Beimischung von Agrosprit in Benzin und Diesel verzichten, könnten mehr als 120 Millionen Menschen ernährt werden.

Beenden Sie die Förderung von Agrosprit – mindestens so zügig wie im Plan der EU-Kommission vorgesehen.

16.000 Menschen demonstrieren für die Energiewende

Wer hätte das gedacht: Es ist Samstag, der 30. November 2013, es ist genau der Tag, zu dem über 60 Organisationen zur Demonstration nach Berlin aufgerufen haben unter dem Motto „Energiewende retten! Sonne & Wind statt Fracking, Kohle und Atom“. Und tatsächlich zeigen sich streckenweise Sonne und Wind – ganz wie bestellt!

Aus dem Süden, Westen, Norden und Osten der Republik haben sich über 16.000 Menschen – teils fast noch mitten in der Nacht – aufgemacht, um für eine echte Energiewende zu demonstrieren. Und gegen die Pläne der möglichen Koalitionspartner CDU/CSU und SPD, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausbremsen wollen.

Zum Bericht

Die neue Pkw-Maut wäre weder ökologisch sinnvoll noch sozial !

Die CSU forderte vor der Wahl eine PKW-Maut für Ausländer, SPD und CDU haben eine Maut auf deutschen Straßen kategorisch abgelehnt. Nach den jüngsten Äußerungen der EU-Kommission hat die Debatte wieder Fahrt aufgenommen. Jetzt droht eine PKW-Maut für In- wie Ausländer. DIE LINKE lehnt eine PKW-Maut für Deutschland weiter ab. "Eine PKW-Maut kann weder ökologisch noch sozial ausgestaltet werden", erklärte Herbert Behrens, Verkehrsexperte der LINKEN im Bundestag. "Sie belastet Menschen mit niedrigem Einkommen über Gebühr und hat darüber hinaus keinerlei ökologische Lenkungswirkung."

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/koalitionsverhandlungen-pkw-maut-heute-ist-zahltag/9039072.html